Herbergssuche

Wohl keiner kann in diesem Jahr die Weihnachtsgeschichte lesen, ohne dabei all jene im Blick zu haben, die heute auf Herbergssuche sind:
Menschen, deren Heimat ein Schlachtfeld geworden ist, die Haus und Habe verloren haben und nun vor dem Nichts stehen:
Ohnmächtig mussten sie alles zurücklassen, was ihnen einaml lieb und wichtig war. Wie in Trance haben sie sich auf eine Reise gemacht, deren Ziel sie nicht kannten – oft mit nichts weiter als dem bloßen Leben, dass sie retten konnten. Mit letzter Kraft, aus höchster Not.

Viele Schwestern und Brüder engagieren sich mittlerweile auf beeindruckende Weise für die Menschen in Not. Doch andere denken umso mehr an sich selbst, fürchten um ihr eigenes Auskommen und ihre Lebensstandards:

>Haupsache, mir geht es gut!?>>

Die Einflüsse der rechten Brandstifter wachsen unaufhörlich.
Wir Wissen:
Diese Erde soll uns allen ein gemeinsames Lebenshaus sein. So lesen wir es in der Bibel, so bekennen wir es – über alle Religionsgrenzen hinweg – in gemeinsamen Resolutionen der UN.
Das heißt aber auch: Wir können noch zusammenrücken. Wir haben Platz. Für Ailan, Aida und Mohamed. Und für Jesus, Marie und Josef.

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