Bescherung

Welche Gaben die Drei aus dem Morgenland wohl heute mitbringen würden, wenn sie kämen, um das Neugeborene anzubeten?
Gold, Weihrauch und Myrrhe, das waren die Reichtümer der Zeitenwende, das waren die Kostbarkeiten ihrer Welt. Das war das Größte, was sie geben konnten- einmal abgesehen von ihrer Bereitschaft, alles hinter sich zu lassen und das Risiko der Reise auf sich zu nehmen: damals ein echtes Abenteuer.

Noch immer messen wir unsere Geschenke recht einseitig an den Preisschildern, die darauf klebten. Zu oft verkommt Schenken zum bloßen Warenaustausch. Dabei geht es um eine innere Kommunikation: In den schönen Gedicht >>Schenken<< von Joachim Ringelnatz heißt es:
„Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist“

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