Brief von Eva Schrade

Inzwischen habe ich so viele Danksagungen von AltschülerInnen bekommen, daß ich mich noch einmal melden muß, um zu bekunden, daß ich mich sehr darüber gefreut habe. So z.B. über den Brief von Eva Schrade, Abitur 1983 vom 6. Dezember 2018: „Liebe Frau Kuschmiers, an dieser Stelle ist es für mich einmal Zeit, Danke zu sagen! Bereits als noch aktive Schülerin habe ich Ihr Engagement für die Ehemaligen bewundert und auch gern aktiv bei den Treffen ausgeholfen – wie so einige andere auch. Als ich dann selbst zur Ehemaligen wurde und noch in Essen, später in Wuppertal gewohnt habe, bin ich gern und oft zu den Treffen gekommen. Wie das Schicksal so spielt, hat es mich dann zum Zweitstudium nach Berlin verschlagen, wo ich meine privaten Wurzeln geschlagen habe und geblieben bin. Die „Mitteilungen“, die Sie über Jahrzehnte so liebevoll gestaltet und gefüllt haben, waren neben meiner Familie mein schönster Kontakt zur alten Heimat, den ich bei – leider zeitbedingt nur sehr wenigen – persönlichen Besuchen im Ruhrpott und auf dem Altschülertreffen immer gern vertieft habe. Es ist sensationell, wie Sie es geschafft haben, Jahr für Jahr so viele Personen zu mobilisieren und sich zurückzubesinnen auf die schulische Vergangenheit. Traurig habe ich der von Ihnen genannten Verstorbenen gedacht und mich jedesmal gefreut, einige alte Lehrerinnen und Lehrer noch auf den Seiten der Jubilare zu finden. Gern habe ich gespendet für die vielen von Ihnen sorgfältig ausgewählten Projekte – als junger Mensch ist man mit der Spendenkultur noch nicht so vertraut – heute spende ich selbst auch an andere Stellen. Meinen Beitrag habe ich stets gern geleistet, da ich ihn bei Ihnen in guten Händen wußte. Die Rechenschafts-berichte müssen eine unglaubliche Arbeit gemacht haben. Heute bin ich 55 Jahre alt und traurig über das Ende Ihrer aktiven Zeit. Gleichwohl beginne ich in meinem (für Sie sicherlich jugendlichen) Alter langsam zu verstehen, was es für eine Kraftanstrengung bedeutet hat, all diese Tätigkeiten so regelmäßig und zuverlässig durchzu-führen. Ich hoffe, daß Sie aus Ihrer Schulzeit noch ein paar so vitale Kontakte haben wie ich und wünsche Ihnen von Herzen, daß Sie trotz aller altersbedingter Einschränkungen Ihre neu gewonnene Ruhe genießen können. Vielen Dank für Ihre zuverlässige Begleitung aus der Schulzeit ins Leben und für Ihre Sorge um den AltschülerInnenbund der Luisenschule. Herzliche Grüße, Eva Schrade.“

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