Geschichte 1969 – 2004

7. 7 1969 Dr. Karl Jacobs – unser „Jacki“ – geht, 63jährig, in den Ru­hestand; am 13.1.1970 tritt Frau Magdalene Endlein die Nach­folge an.

1972 – Die Luisenschule öffnet ihre Tore für die männliche Jugend: Sie wird koedukativ.

1972-1974 – Durch die Reform der gymnasialen Oberstufe werden die drei bis dahin bestehenden Gymnasialformen aufgelöst.

1974 – Die Kooperation mit drei weiteren Innenstadt-Gymnasien erweitert die Wahlmöglichkeiten der Oberstufenschüler be­trächtlich.

1976 – Die Luisenschule nimmt – wissenschaftlich durch die Universität Essen begleitet – Kinder aus Gastarbeiterfamilien auf.

1978 – Als erstes Gymnasium in Essen ermöglicht die Luisenschule Hauptschülern den Besuch der gymnasialen Oberstufe.

1980 – Die Luisenschule schafft für Aussiedler, insbesondere aus Polen, die Möglichkeit zum Besuch der Oberstufe.

1982 – Die erste Klasse des Zweisprachenzugs Deutsch-Französisch nimmt den Unterricht auf („Bi-Zweig“).

1987 – Einrichtung von Informatik-Fachräumen und -kursen.

1988 Hans Schippmann wird Direktor der Luisenschule; seit 1983 hatte er bereits die Verwaltungsarbeit von Frau Montanus übernom­men.

1991 – Der erste Bi-Zweig-Jahrgang legt das Abitur ab.

1993 – Die Luisenschule wird Europa-Schule. Sie nimmt an Themen orientierten Projekten im Verbund der Europa-Schulen teil.

2004– Trotz ca. 10 weiterer spezieller Angebote der Luisenschule für eine umfassende Ausbildung heranwachsender Jugendlicher wird von der Bezirksregierung in Düsseldorf die Umwandlung der Luisenschule in ein „Haus der Geschichte der Stadt Essen“ beschlossen und durch Schließung des Schulbetriebs in die Tat umgesetzt.